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| Schon seit der Landnahme wurden in
der Unteren Matra Weintrauben gepflanzt und Wein hergestellt. Wir haben
schriftliche Dokumente aus dem Jahre 1042, in denen über den Weinanbau
der Leibeigenen der Adelsfamilie Aba berichtet wird. Mit dem Weinanbau
in größeren Proportionen begann man im XIII. Jahrhundert, wobei der Weinhandel
schon im XIV. Jahrhundert bedeutend war. Die größte Anbaufläche war im
Besitz der Familie Haller in Visonta. Im Jahre 1800 erreichte die Größe
der Anbauflächen im Unteren Mátragebiet 8500 Hektar, wobei der Weinanbau
von Gyöngyös herausragend ist. In der Unteren Matra ist eine große Palette
von verschiedenen Bodenarten zu finden, die Sonnentage sind unterschiedlich,
und beides zusammen erzeugt ein Mikroklima. Dieser Ort ist der Platz,
wo " Sonne und Gebirge sich berühren". Diese vielfältigen Naturbedingungen
kommen vor allem bei der Gewinnung des Weißweins zur Geltung - viele verschiedenartige,
frische und aromatische Weine können in der Mátra angebaut werden. Heutzutage
sind die zu der Weingegend gehörenden Anpflanzungen ungefähr 7000 Hektar.
Hervorragende Weinanbausiedlungen sind Abasár, Visonta, Nagyrede, Gyöngyöspata,
Gyöngyöstarján, Kisnána. Unter den Weintraubenarten werden, außer aus
den traditionellen Welschriesling, Mädchentraube und Muskat Ottonel, auch
aus dem Grauen Mönch, Sauvignon Blanc und Chardonnay,
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